Die letzte Sichel vor dem neuen Zyklus ist die stillste, aber nicht die leichteste Phase. Hier gibt es nichts mehr zu bauen, nichts mehr zu beweisen, nichts mehr zu retten. Was übrig ist, ist das Residuum: eine Mischung aus Dankbarkeit, Erschöpfung, vielleicht Trauer. Diese Phase verlangt nach dem, was unsere Kultur am schlechtesten erlaubt: Nichtstun ohne Schuldgefühl. Die Leere, die sich zwischen altem und neuem Mond einstellt, ist kein Mangel, sie ist der fruchtbarste Boden des Zyklus. Neue Ideen keimen nicht auf vollem Kalender, sie keimen auf entleertem.
In der App steht die Phase jeden Tag in deinem Horoskop, mit der Beleuchtung in Prozent und einem Impuls, den du aufschreiben kannst.
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