DER MOND
Vier Wochen,
und keine wie die davor.
Er nimmt zu, steht voll, nimmt ab und verschwindet, und niemand wirft ihm vor, er ließe sich gehen. In welcher Mondphase er heute steht, siehst du gleich auf der Startseite. Und meistens erklärt es den Abend, den du gerade hast.
JEDEN TAG EINE ANDERE
Du bist auch nicht
jeden Tag dieselbe.
Am Neumond ist der Himmel leer, und du willst niemanden anrufen. Zwei Wochen später steht der Mond voll über der Stadt, und du räumst um Mitternacht die Küche um. Dazwischen liegen vierzehn Abende, an denen sich das langsam dreht.
Du läufst denselben Bogen. Es gibt Wochen, in denen du anfängst, und Wochen, in denen du loslässt, und ausgesucht hast du dir das nicht. Wenn du weißt, in welcher du gerade bist, hörst du auf, dich für die falsche zu halten. Zu dem Abend, an dem du stehst, liegen ein paar Absätze bereit. Kein Ratschlag, eher eine Beschreibung, bei der du nickst.
„Hier gibt es nichts mehr zu bauen, nichts mehr zu beweisen, nichts mehr zu retten.“ — die letzte Sichel, ein paar Tage vor dem Neumond.
ACHT PHASEN
Vom Neumond bis zurück
zum Neumond.
Die acht Monde sind für Moonjourn von Hand gemalt. Jeder hat seinen eigenen Text und seine eigene Frage für den Abend.
Tipp einen an, und du liest, was diese Phase mit dir zu tun hat.
ABNEHMEND
Auch Loslassen
ist eine Phase.
In der zunehmenden Hälfte des Monats geht Anfangen leichter. In der abnehmenden geht Aufräumen leichter, und zwar im Kopf genauso wie in der Wohnung. Der Neumond ist der Tag, an dem nichts zu sehen ist und trotzdem etwas beginnt.
Wenn dich das genauer interessiert, erklärt dir die Akademie in der App, wie die Phasen entstehen und warum sie seit jeher Kalender gemacht haben.
Der nächste Mond kommt.
Moonjourn kommt bald. Trag dich ein, und du bekommst eine Mail, sobald du mitgehen kannst.
Bald im App Store und bei Google Play.